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Gedächtnis-Tipps

Kopf oder Zettel? - Ihr Gedächtnis kann wesentlich mehr, als Sie denken. Die Grundtechnik ist das Assoziieren, also das Denken und Verknüpfen in und von Bildern und das Zulassen der hierbei empfundenen Gefühle. Das heißt: Alles was Sie sich merken wollen, sollten Sie sich in Bildern vorstellen, auch Zahlen. Da dies die Sprache unseres Unterbewusstseins ist, werden solche Informationen wesentlich besser, länger, genauer und sicherer abgespeichert, als nur durch einfaches wiederholen.

Das menschliche Gehirn denkt von Geburt an in Bildern. Dies wird leider durch Schule, Erziehung, Umfeld, usw. abtrainiert. Aus diesem Grund haben Erwachsene normalerweise gegen Kinder im Vorschulalter beim Memory spielen keine Chance. Wir nutzen hier also nur die ganz natürliche Arbeitsweise unseres Gedächtnisses. Wenn die Bilder es nun noch schaffen Gefühle bei Ihnen hervorzurufen, haben wir den Merkturbo eingeschaltet.

Neurowissenschaftler bestätigen dies: Je bescheuerter die Assoziationen, die Bilder und Verknüpfungen sind, desto besser bleiben sie haften – desto „merk-würdiger“ sind diese also.

Auch wenn dies erst mal sehr ungewöhnlich erscheint, machen Sie die merk-würdigen Bilder und Filmchen einfach einmal mit und lassen Sie sich von Ihrem eigenen Gedächtnis verblüffen.

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So bilden Sie Assoziationen

  1. Je ungewöhnlicher und lustiger desto einprägsamer!
  2. Sehen Sie Ihr Bild oder Filmchen vor Ihrem „geistigen Auge“.
  3. Seien Sie spontan, grübeln Sie nicht lange über die passende Assoziation nach, sondern entscheiden Sie sich für die erste, die Ihnen einfällt.
  4. Hören, fühlen, riechen und schmecken Sie Ihr Bild.
  5. Übertreiben Sie.
  6. Kein Druck, bleiben Sie locker!

Die Zahlensymbole von 0 bis 10

So einfach kann es sein. Dies wird in Zukunft Ihr Ordnungssystem fürs Gehirn sein. Also praktisch Ihr Hirn-Regal mit zehn, bzw. elf, Fächern. Die Null ist hier nur der Vollständigkeit halber abgebildet. Sie brauchen sie erst wirklich wenn Sie sich Zahlen merken möchten.

Und so erklären sich die Symbole:
  • Die Null sieht von der Form her aus wie ein Ei,
  • die Eins wie eine Kerze.
  • Der Schwan erinnert uns an die Zwei.
  • Der Dreizack hat drei Zacken,
  • das Kleeblatt vier Blätter und
  • die Hand fünf Finger.
  • Der Rüssel des Elefanten sieht aus wie die Sechs und
  • die Fahne erinnert uns von der Form her an eine Sieben.
  • Die Acht erkennen wir in der Sanduhr wieder.
  • Die Schlange kringelt sich zur Neun.
  • Golfschläger mit Ball stehen für die Zehn.
Beginnen wir sofort mit der Praxis und merken wir uns ein paar Erledigungen. Die nötigen Verknüpfungen gebe ich vor. Sie brauchen also erst einmal nur zu visualisieren. Schließen Sie dazu bitte nach jedem Punkt Ihre Augen und stellen Sie sich die von mir beschriebenen Szenen so deutlich und lebhaft wie Ihnen dies möglich ist vor. Und bitte nicht verzagen wenn Sie es nicht sofort in Super-Technicolor-Dolby-Surround sehen. Wenn Sie das Gefühl haben, da könnte etwas sein reicht dies für den Anfang schon.

Tagesplan im Kopf

Was Sie als erstes erledigen wollen verknüpfen Sie mit der Kerze. Die zweite Erledigung mit dem Schwan, usw.

Tagesplan Beispiel:
  1. Zur Bank und Schecks holen. (Stellen Sie sich die Schecks völlig mit Wachs, von der Kerze, vollgetropft vor.)
  2. Das Auto voll tanken. (Die Zapfpistole ist diesmal ein Schwan.)
  3. Die neuen Kundenanalysen mit ins Meeting nehmen. (Alle Kundenkarteien auf dem Dreizack aufgespießt mit ins Meeting.)
  4. Ein wichtiges Fax an einen Kunden senden. (Ihr Faxpapier ist grün und hat die Form eines vierblättrigen Kleeblattes.)
  5. Den bestellten Sessel vom Möbelhaus abholen. (Sehen Sie einen Sessel, der aussieht wie eine große Hand in die Sie sich setzen können. Und Sie fühlen sich sehr gut aufgehoben.)
Sollten Sie sich die Verknüpfungen wirklich im Geiste vorgestellt haben, müssten Sie diese nun leicht wiedergeben können. Wenn Sie sich nun die Zahlensymbole oben nochmal anschauen, werden die Erledigungen als kleine Filmchen revuepassieren. Testen Sie´s doch gleich einmal.

Mit ein bisschen Training haben Sie die Zahlensymbole sicher schnell verinnerlicht. Sie werden auch feststellen, wie Ihre Kreativität rasant zunimmt. Denn die meisten Bilder oder Filmchen sind ja völlig absurd und lustig. Wer hier wieder wie ein Kind denken kann hat eindeutige Vorteile. So können Sie sich mit der „Geisselhart-Technik des Gedächtnis– und Mentaltrainings“ also nicht nur mehr in kürzerer Zeit sicherer merken, nein, das Ganze auch noch lustig. Und lachen kann man schließlich nie genug.

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Souverän freie Reden halten

Benutzen Sie hierfür bitte wieder die Zahlensymbole.
Schreiben Sie stichpunktartig Ihre Rede und verknüpfen Sie den ersten Punkt Ihrer Rede mit dem Zahlensymbol für die Eins, der Kerze. Den zweiten Punkt mit dem Schwan, usw.

Sie wollen sich beispielsweise folgende Rede für Ihre Außendienst-Verkäufer abspeichern:
  1. Ein Verkäufer ist immer im Dienst. D.h. Augen auf, denn überall finden sich potentielle Kunden. (Stellen Sie sich vor wie Ihre Verkaufsmannschaft mit Kerzen sogar nachts losziehen um potentielle Kunden zu finden.)
  2. Jeder Kunde kauft zuerst den Verkäufer. Also, Sympathie aufbauen und das Vertrauen des Kunden gewinnen. (Die Vertriebler kommen auf Schwänen zu ihren Kunden geschwommen. Das macht sympathisch und schafft Vertauen.)
  3. Unbedingt nach den Wünschen des Kunden fragen. Nur so kann dieser bedarfsgerecht bedient werden. Danach auch nach dem Abschluss fragen. Viele Kunden kaufen einfach deswegen nicht, weil der Verkäufer nicht fragt. (Mit dem Dreizack alle Wünsche aufspießen und dem Kunden dann die optimale Lösung auf dem Dreizack aufgespießt übergeben.
Wenn Sie jetzt an eine Kerze denken, was kommt ihnen in den Sinn? Und bei Schwänen? Und beim Dreizack? Sehen Sie die Bilder sind noch da. Und Sie können in Ihren eigenen Worten beschreiben, was Sie vor Ihrem geistigen Auge sehen. Das wirkt um Längen lebendiger und motivierender, als eine abgelesene Rede. (Genauso können Sie sich übrigens auch Fachliteratur, Texte oder Witze merken.)

Mehr dazu gibt es im Buch "Souverän freie Reden halten".

Zahlen sofort gemerkt

Benutzen Sie hierfür bitte auch die Zahlensymbole.
Kreieren Sie eine lustige, absurde Geschichte aus den Zahlensymbolen und integrieren Sie bei einer Telefonnummer die dazugehörige Person, bei Ihrer Handy-PIN ihr Handy, etc.

Nehmen wir z.B. die Telefon-Nummer eines wichtigen Geschäftspartners: 9 5 0 9 0.
Die Geschichte könnte dann ungefähr so ablaufen: Sie sehen Ihren neuen Geschäftspartner im Geiste. Es kriecht eine Schlange (Symbol für die Neun) auf ihn zu. Diese packt er mutig mit der Hand (Symbol für die Fünf). Nun drückt er zu, bis sie ein Ei (Symbol für die Null) legt. Dieses platzt auf, heraus kommt eine neue Schlange (Neun), die, wenn sie Ihren Geschäftspartner sieht, das Ei (Null) lieber freiwillig legt.

Angenommen Ihre Bank-Kunden-Karte hätte die Geheimzahl:
2 8 5 3.
Der Film dazu könnte evtl. so aussehen: Sie stehen im Schalterraum Ihrer Bank. Plötzlich geht die Tür auf und ein „Schwan“ (Zwei) kommt herein. Er hebt seinen Flügel und holt eine „Sanduhr“ (Acht) darunter hervor. Die stellt er Ihnen auf die „Hand“ (Fünf). Doch Sie wehren sich sofort mit dem „Dreizack“ (Drei).
So eine skurrile Geschichte vergessen Sie bestimmt nicht wieder. Und jedes Mal, wenn Sie an Ihre Bank denken fällt Ihnen das Filmchen wieder ein und Sie haben sofort Ihre Geheimzahl parat.

So merken Sie sich Namen und Gesichter

  1. Namen deutlich hören
  2. Namen „verbildern“
  3. Person, Gesicht, evtl. auffällige Merkmale beachten
  4. Bild des Namens mit Bild der Person, Gesicht oder auffälligen Merkmal verknüpfen
  5. Die Verknüpfung bleibt Ihr Geheimnis!
Beispiele:
  • Herrn Wolf stellen Sie sich z.B. mit einem Wolf tanzend vor.
  • Frau Vorderbrügge steht vor der Brücke.
  • Herr Strenge ist ein ganz Strenger.
  • Herr Kuwalsky fährt mit einer Kuh auf dem Wall Ski.
  • Frau Domaischel sitzt auf dem (Kölner) Dom während sie ein Ei schält.
  • Und Herr Geisselhart "geißelt" sich "hart"!!!

Intensiv üben können Sie dies mit der Audio-CD zum Thema "Namen merken".

Vokabeln und Fachbegriffe speichern

Mit der Geisselhart-Technik einfach, spielerisch, schnell und dauerhaft Fachbegriffe behalten und Sprachen lernen.

Sehr gut geübte Gedächtnisprofis schaffen 200 Vokabeln einer neuen Sprache in nur einer Stunde. Das ist kein Witz! O.K. diese Menschen sind vielleicht besonders talentiert. Aber 100 Vokabeln oder auch schwierige Fachbegriffe in einer Stunde kann jeder gesunde Mensch schaffen, etwas Training und die Anwendung der Geisselhart-Technik vorausgesetzt. Also wenden Sie einfach die Ihnen bereits bekannte Technik an und lassen Sie sich ein weiteres Mal von Ihrem Gedächtnis verblüffen.

Schauen wir uns zum Einstieg mal ein paar Wörter an, die Sie hoffentlich noch nicht kennen. Haben Sie schon einmal von Pediculose gehört? Nein, sehr gut. Was für Bilder hören Sie, wenn Sie Pediculose lesen. Sie könnten vielleicht denken: „Na ja, hinten ist auf jeden Fall irgend etwas lose. Vorne muss ich an Pediküre – Sie wissen schon Fußpflege – denken.“ Und bei der Pediküre ist der große Zehennagel lose. Merken Sie was? Wir verbildern hier gerade einen Fachbegriff. Wir zerlegen ihn dafür in Silben oder nehmen sinnvolle Silben zusammen. Dann überlegen wir uns, was sich ähnlich anhört. Und hier hört sich nun mal Pediküre ähnlich an wie Pedicu. Oh, da höre ich gerade noch ein Bild: Petticoat. Sie wissen schon, die Reifröcke aus den 50er-, 60er-Jahren. Der Petticoat könnte ja auch lose sein.

Wenn Sie sich jetzt weiterhin vorstellen, wie der Petticoat lose ist und Sie nun noch Läuse aus dem Rock herauskriechen sehen, dann ekeln Sie sich wahrscheinlich. Richtig so. Dann kommt auch noch etwas Gefühl mit ins Spiel. Sie wissen ja noch: Gefühle sind der Merkturbo. Aber nun endlich die Auflösung: Pediculose ist der medizinische Fachbegriff für „Lausbefall“ beim Menschen. Und mit dieser Verknüpfung vergessen Sie das so schnell bestimmt nicht wieder. Um den Begriff nun fertig zu machen: Es können natürlich auch bei der Pediküre unter dem losen Zehennagel die Läuse herkriechen.

Noch ein Beispiel: Heliosis. Was hören Sie für Bilder? Na klar, Helikopter und Ossis. Also stellen Sie sich bitte vor, wie ein Helikopter ein paar Ossis mitnimmt. Diese fliegen dann direkt in Richtung Sonne und holen sich dort einen Sonnenstich. Sonnenstich bzw. Überhitzung ist nämlich das, was Heliosis bedeutet.
Weitere Beispiele:

Ballistik – Flugbahn; Schusslehre
Auch schön oder? Ball ist dick. Wenn der Ball ist dick, fliegt er nicht so weit. Die Flugbahn ist sehr kurz.

Akrophobie – Höhenangst
Akro wie Akrobat und Phobie wie Photo-Biene. Also stellen Sie sich bitte geistig vor, wie der Akrobat in luftiger Höhe, eventuell auf dem Hochseil, Angst hat, Höhenangst, wenn eine Photo-Biene heransummt.

Mit Vokabeln klappt die Sache genauso gut. Nehmen wir als Einstiegsbeispiel einmal an, Sie wollten sich die Lateinvokabel cubare (gesprochen: kubare) und deren deutsche Bedeutung merken. Dann gehen Sie genauso vor, wie Sie es eben bei den Fachbegriffen gelernt haben: Sie verbildern die Vokabel. Die Bilder, die Sie bei cubare „hören“, könnten sein: Kuh, Bar, Bahre, Cuba, Reh usw. Das heißt, wir achten nicht auf die Schreibweise sondern wieder, wie schon bei den Fremdwörtern und Fachbegriffen, nur auf die Aussprache. Sprechen Sie also die zu lernende Vokabel am besten laut vor sich hin, und achten Sie auf die Bilder, die Ihnen spontan in den Sinn kommen, wenn Sie die Vokabel hören. Was hört sich ähnlich an? Gibt es ein deutsches Wort, das ähnlich klingt? Kennen Sie bereits eine andere Vokabel, welche sich ähnlich anhört? Zerhacken Sie die neue, unbekannte Vokabel in Silben und machen Sie Worte bzw. Bilder aus den einzelnen Silben. Oder nehmen Sie einzelne Wortteile, welche eben keine Silben sind. Dabei kommen manchmal sehr komische, einprägsame Geschichten heraus. In unserem aktuellen Beispiel cubare nehmen wir nun einmal das Bild Kuh und Bahre.
Die Bedeutung dieser Vokabel ist „liegen, legen, schlafen“. Und genau aus diesem Grund „legen“ wir nun in Gedanken die Kuh auch auf die Bahre! Wir verknüpfen also wieder einmal zwei Bilder. Nämlich das Bild der Vokabel mit dem Bild der Bedeutung dieser Vokabel.
Die Kuh liegt auf der Bahre.

Vokabellernen leicht gemacht

Die wichtigsten Tipps auf einen Blick
  1. Vokabel verbildern:
  2. Bedeutung der Vokabel verbildern:
  3. Beide Bilder verknüpfen:
Weitere Beispiele:
livre (französisch) – Buch
Hört sich an wie liefre, liefern auf Schwäbisch. Ich lasse mir also ein Buch liefre.
   
Bolso (spanisch) – Tasche
Hört sich ähnlich an wie bolzen, Fußball spielen. Und ähnlich wie beult so. Die Kinder bolzen nun eben mit einer Tasche. Oder ich brauche eine neue Tasche, meine alte beult so.

Sorcerer (englisch) – Zauberer
Klingt wie Sauciere. Oder auch wie Sauce rührn (rühren). Der Zauberer zaubert also leckere Sauce in die Sauciere. Oder: Wer ständig in der Sauce rührt (oder im Zaubertrank), muss wohl ein Zauberer sein.

Nehmen Sie zu Beginn bitte nur die Vokabeln, die sich leicht in Bilder zerlegen lassen. Sie müssen ja nicht sofort jede mit der Geisselhart-Technik lernen. Übung macht den Meister: Was jetzt am Anfang noch sehr ungewöhnlich erscheint wird mit etwas Training schnell zur Gewohnheit. Wenn Sie erst einmal 5o, besser 100, Vokabeln verbildert haben, klappt das Ganze normalerweise schon wirklich gut. Dann sollten Sie in der Lage sein ca. 50 Vokabeln pro Stunde abzuspeichern. Und damit sind auf dem besten Weg zum Gedächtnis-Champion.

Wenn Sie 100 und mehr Englisch-, Spanisch-, Französisch-, Italienisch- oder Latein-Vokabeln pro Stunde lernen und auch behalten wollen dann klicken Sie hier.


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