Gehirntuningsubstanzen
• Acetylcholin: gilt als Neurotransmitter der Vernunft. Fördert unmittelbar die Gedächtnisleistung.
• ACTH, auch Corticotropin genannt, ist ein Peptidhormon und sorgt unter anderem für eine wache und klare mentale Verfassung. Es wird durch Noradrenalin freigesetzt.
• Arginin: bildet Neurotransmitter und ist an der Zellteilung beteiligt; fördert die Konzentration.
• Asparaginsäure: fördert die Konzentration.
• Carnitin: wirkt schützend und reparierend auf Hirnzellen.
• Cholin: Als Vorstufe von Actylcholin fördert es schon nach ca. zwei Stunden das Kurzzeitgedächtnis.
• Cystein: Wirkt stark antioxidativ, bekämpft schädliche freie Radikale, wirkt also gegen das Altern.
• Dopamin: Dieser Gehirnbotenstoff macht kreativ. Sie können ihn nicht essen. Er wird im Hirn selbst hergestellt, wenn Sie sich bewegen. Vor allem feinmotorische Tätigkeiten erhöhen den Dopaminspielgel.
• Eisen: ist wichtig für den Sauerstofftransport.
• Endorphine: Diese so genannten körpereigenen Opiate sind Neurotransmitter. Sie machen selbstbewusst, stimmen positiv und dämmen Schmerzen ein. Wenn ACTH und Noradrenalin wirken, schüttet die Hypophyse (Hirnanhangdrüse) Endorphine aus.
• Folsäure: steigert die Gedächtnisleistung und baut Stress ab.
• Ginko: steigert die Gehirndurchblutung und damit auch die Sauerstoffversorgung im Denkorgan.
• Ginseng: hat eine vergleichbare Wirkung wie Ginko.
• Glutamin: steigert die Aufmerksamkeit.
• Glutaminsäure: steigert ebenso die geistige Aufmerksamkeit.
• Lezithin: wirkt wie Cholin bzw. Acetylcholin.
• Lysin: Die Jugendaminosäure beschleunigt die Fettverbrennung, nicht nur im Gehirn.
• Magnesium: ist zuständig für die Reizübertragung in den Nerven. Zudem lässt es leichter mit Stress fertig werden.
• Noradrenalin, auch positives Stresshormon genannt: hat eine anregende Wirkung aufs Gehirn, schärft die Aufmerksamkeit und macht die Nervenverbindungen im Hirn aufnahmefähiger. Außerdem setzt Noradrenalin das Hormon ACTH frei. Phenylalanin wird im Körper erst in Tyrosin und dann in Noradrenalin umgewandelt.
• Omega-3-Fettsäuren: verbessern vor allem das Kurzzeitgedächtnis und schützen unsere Zellen.
• Östrogen: Das weibliche Sexualhormon schützt vor Osteoporose, Herzinfarkt und Alzheimer. Allerdings fördert ein Zuviel davon Brustkrebs.
• Phenylalanin: beeinflusst den Stoffwechsel von Neurotransmittern und damit Stimmungen und natürlich sämtliche Gehirnfunktionen.
• Serotonin, auch als Glückshormon bekannt, stimmt Sie fröhlich. Unser Gehirn stellt es aus Tryptophan her.
• Taurin: bildet Nervenbotenstoffe, also Neurotransmitter, ist wichtig für die Entwicklung unseres Hirns und gibt uns Nerven wie Drahtseile.
• Testosteron: Das männliche Sexualhormon macht uns stark, fit und motiviert in allen Lebenslagen – nicht nur Männer. Allerdings haben und brauchen Frauen zehnmal weniger davon als Männer.
• Threonin: weitet die Blutgefäße und erhöht damit die Sauerstoffzufuhr im Hirn, im übrigen Körper natürlich auch.
• Tryptophan: ist der Grundstoff für Serotonin.
• Tyrosin: verbessert direkt die Merkleistung. In Stresssitua tionen bleiben wir geistig leistungsfähig, wenn wir genug davon haben. Tyrosin wird auch als Antidepressivum ein gesetzt. Phenylalanin übrigens wird im Körper in Tyrosin umgewandelt.
• Zink: bildet in Zusammenarbeit mit Eiweis das Hormon Testosteron. Das wiederum macht fit, kräftig und antriebsstark.
